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Blick vom Hotel Richard Löwenherz in Dürnstein

Zeit

Das Leben beginnt da, wo die Zeit keine Rolle spielt.

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In einer Zeit, in der nichts mehr fest zu sein oder stehen scheint, ist man geneigt zu glauben, dass es die Zeit selbst ist, die das letzte Unumstößliche ist.  Die sich fassen lässt und greifbar ist. Sich in klaren Zahlen ausdrücken lässt und somit vergleichbar wird. Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre. Alle scheinen genau definiert zu sein. Egal wo auf der Welt. Seit jeher und für immer.

Standuhr im Seeschlössl Velden, Wörthersee
Standuhr im Zirmerhof in Radein

Eine Stunde hat stets sechzig Minuten und das sind überall dreitausendsechshundert Sekunden. Ein Tag hat immer vierundzwanzig Stunden. Und eine Woche immer sieben Tage. Aber ein Monat schon ist nicht immer ein Monat, ist nicht immer gleich viel Zeit. Mal sind es einunddreißig Tage – wie im August. Dann sind es wieder nur dreißig – wie im November. Der Februar hat achtundzwanzig Tage und alle vier Jahre sogar neunundzwanzig. Also ist ein Jahr auch nicht immer ein Jahr. Alle vier Jahre ist es ein wenig mehr. Und das ist alles, was Zeit ist. Wie wir sie fühlen, unterscheidet sich davon noch einmal und zwar sehr.
Sekunden können zu Stunden werden. Wenn wir warten – auf erlösende Ergebnisse, wichtige Nachrichten, die Rückkehr an einen wunderschönen Ort oder die große Liebe.

Villetta Phasiana in Fazana, Istrien
Sonnenuhr Hotel See-Villa in Millstatt

Ganze Tage können sich anfühlen wie ein einziger flüchtiger Moment. Auf Reisen, wenn wir Zeit mit lieben Menschen verbringen, wir endlich welche für uns ganz alleine haben oder es zu einem langersehnten Wiedersehen kommt.
Und immer dann, wenn wir der Zeit zu viel von unserer Aufmerksamkeit  schenken, wird sie zu dem, was sie gerade dann nicht sein soll. Sie wird zu lang und zu viel. Oder zu kurz und zu wenig. Darum sollten wir die Zeit sein lassen, was immer sie auch ist. Und nicht auf sie achten. Weder auf Sekunden und Stunden, noch auf Wochen und Jahre.